Aktuelles von Lys Personalservice und aus der Zeitarbeit

02.11.2017

Gute Aussichten: das IAB-Arbeitsmarktbarometer setigt kräftig

Institut für Arbeitsmarkt- und Beurfsforschung: das IAB-Arbeitsmarktbarometer im Oktober zeigt ein Steigen des Frühindikators des IAB um 0,7 auf 104,8 Punkte gegenüber dem Vormonat. Die Aussichten für ein weiteres Sinken der Arbeitslosigkeit haben sich deutlich verbessert.

 

Sinkende Arbeitslosigkeit

 

„Es gäbe derzeit genügend Gründe, ein Steigen der Arbeitslosigkeit zu befürchten, sei es die große Aufgabe der Flüchtlingsintegration, die Dieselkrise oder die Brexit-Verunsicherung. Aber der Arbeitsmarkt in Deutschland bleibt trotz alledem auf sehr gutem Kurs“, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“.

 

Die Aussichten für die Beschäftigungsentwicklung bleiben gut. Die Beschäftigungskomponente des IAB-Arbeitsmarktbarometers steht im Oktober auf dem außerordentlich hohen Wert von 107,0 und hat um 0,1 Punkte zugelegt - gegenüber dem Vormonat.

 

Weber erklärt: „Der Bedarf an zusätzlichen Arbeitskräften steigt weiter, auch gestützt auf die starke Konjunktur. Angesichts der Verknappung von Arbeitskräften sinkt zudem das Entlassungsrisiko.“

 

Frühindikator für den Arbeitsmarkt

 

Basierend auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen lokalen Arbeitsagenturen ist das IAB-Arbeitsmarktbarometer ein Frühindikator. Komponente A progonstiziert dabei die Entwicklung der saisonbereinigten Arbeitslosenzahlen für die nächsten drei Monate, Komponente B dienst der Vorhersage der Beschäftigungsentwicklung. Der Gesamtwert des IAB-Arbeitsmarktbarometers wird als Mittelwert aus den Komponenten „Arbeitslosigkeit“ und „Beschäftigung“ gebildet.
Das Saiseonbereinigungsverfahren lernt laufend aus den Entwicklungen der Vergangenheit, daher kann es zu nachträglichen Revisionen kommen. Die Skala des IAB-Arbeitsmarktbarometers reicht von 90 (sehr schlechte Entwicklung) bis 110 (sehr gute Entwicklung).

 

Quelle: www.iab.de

10.10.2017

Equal Pay und Equal Treatment


„Equal Pay" - das Prinzip der gleichwertigen Bezahlung eines Zeitarbeitnehmers im Vergleich zum Stamm-Mitarbeiter des Kundenbetriebes - ist kein einfaches Thema, sondern voll großer Stolperfallen.
Dr. Oliver Bertram, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Head of HR Taylor Wessing Deutschland, referierte beim 6. Potsdamer iGZ-Rechtsforum dann auch zum Thema „Equal Pay – Das unbekannte Wesen“.

Da Equal Pay nicht auf europäischer Ebene geregelt, sondern nationalen Gesetzgebern vorbehalten sei, sei die Gesetzgebung entsprechend vielfältig ausgestaltet, erklärte Bertram. Allerdings habe die Rechtsprechung mit der Interpretation der Gesetze bereits viele offene Fragen beantwortet.

 

Verschiedene Entgeltsysteme
Komplex wird das Thema Equal Pay unter anderem durch die verschiedenen Entgeltsysteme: es werde nicht nur monatlich, sondern auch auf Wochenbasis und nach Stunden abgerechnet. Dazu komme noch die Abgrenzung zu Überstunden, so Betram, mit Blick auf Equal Pay sei die Problematik äußerst schwierig, nach welchem Lohnsystem bezahlt werden solle. Auch die Qualifikation der jeweiligen Mitarbeiter spielt natürlich eine Rolle. „Das ist elektronisch kaum abzubilden, weil die Lohnzuschlagssysteme alle unterschiedlich sind“, erläuterte Bertram.


Equal Treatment
Auch die Abgrenzung zu Equal Treatment - das Prinzip der Gleichbehandlung von Zeitarbeitnehmern im Vergleich zu Stamm-Mitarbeitern des Kundenbetriebes im Hinblick auf Arbeitsbedingungen -, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, Urlaubsgeld oder Sachleistungen, wie etwas Diensthandys, müssen bedacht werden. Die Eingruppierung eines Zeitarbeitnehmers nach dem Prinzip des Equal Treatment erfolgt durch einen Orientierung an einen Stamm-Mitarbeiter gleicher Merkmale - etwa einer gleichen Ausbildung - oder durch einen realen Bezug zu den anderen Stamm-Mitarbeiten. Die Eingruppierung dürfe also nicht fiktional sein, so Bertram zur aktuellen Rechtsprechung.


Quelle: ig-zeitarbeit.de

22.08.2017

Zeitarbeit ideal für Wiedereinstieg in Beruf

"In der Zeitarbeit gibt es einen deutlich geringeren Anteil Minijobber als in anderen Branchen. Gerade einmal 1,5 Prozent der Zeitarbeitnehmer üben einen Minijob aus. Nur weil gute Arbeit nicht klassisch organisiert sein mag, bleibt es trotzdem gute Arbeit“, so kommentiert iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz die Zahlen der Bundesregierung.
Auf eine Anfrage der Linken zu Minijobs in Deutschland hat die Bundesregierung mit Zahlen geantwortet. Die Antwort: rund 90% der Zeitarbeitskräfte arbeiten in Vollzeit, und 8% in Teilzeit.

 

Rückkehrer ins Berufsleben

 

Vor allem Rückkehrer ins Berufsleben, die zumeist familiär bedingt nicht in Vollzeit arbeiten könne, machen demnach die Teilzeitbeschäftigten aus. Besonders beliebt: junge Mütter nutzen die flexiblen Einsatzzeiten der Teilzeitarbeit in der Pflegebranche, um Arbeit und Freizeit familiengerecht miteinander zu kombinieren.

 

Praxisgerechte Lösungen

 

Es gebe schon jetzt iGZ-Mitgliedsunternehmen, die gemeinsam mit ihren Arbeitnehmern nach praxisgerechten und familienfreundlichen Lösungen streben, so der iGZ-Hauptgeschäftsführer. Dabei sind flexible Einsatzzeiten und Arbeitsplätze für Home Office im Gespräch, sowie auch Modelle der Tagesbetreuung von Kindern. Stolz betont: "Zeitarbeit eignet sich nach der Elternzeit ideal für den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. Die Personaldienstleistungsunternehmen sind prädestiniert, jeweils individuell zugeschnittene und vor allem praxisgerechte Einsatzlösungen für die Zeitarbeitskräfte zu finden – sei es in Voll- oder Teilzeit oder bei Bedarf auch mal als Minijob."

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

13.07.2017

Weiter steigende Nachfrage nach Arbeitskräften

Im Juni ist der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) um 3 Punkte auf 235 Punkte gestiegen. Als Indikator für die Nachfrage nach Personal in Deutschland zeigt er: die Nachfrage befindet sich damit weiterhin auf sehr hohem Niveau. Im Juni des Vorjahres lag der BA-X im Vergleich nur bei 216 Punkten.

Das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot war laut Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im ersten Quartal 2017 am ersten Arbeitsmarkt um 8% höher - also bei 1,06 Millionen Stellen. Der Ba-X befindet sich seit 2014 in einer Aufwärtsbewegung auf hohem Niveau.

 

Stabile Wirtschaftslage

 

Die steigende Anzahl der Arbeitnehmer und insbesondere die stabilde wirtschaftliche Lage tragen zum wachsenden Personalbedarf bei. Ebenfalls auf das Niveau der Kräftenachfrage wirken sich die erhöhte Nachfrage nach Teilzeitbeschäftigten sowie die Besetzungsschwierigkeiten in manchen Branchen aus.

 

Erhöhte Nachfrage in der Zeitarbeitsbranche

 

Es zeichnen sich steigende Trends auch in den unterschiedlichen Branchen ab. Eine erhöhte Nachfrage nach Personal haben vor allem Unternehmen der Zeitarbeitsbranche.
Der BA-X beruht auf konkret nachgefragte Stellen von Unternehmen bei der Bundesagentur für Arbeit (BA). Er verdeutlicht den monatlichen Personalbedarf der Unternehmen sowie deren Einstellungsbereitschaft am ersten Arbeitsmarkt. In den Stellenindex fließen die ungeförderten Arbeitsstellen für sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse ein, die der BA gemeldet werden sowie Stellen aus der Privaten Arbeitsvermittlung.


Quelle: www.ig-zeitarbeit.de

22.06.2017

Zeitarbeit ideal für den Berufseinstieg

Eine Arbeitsmarktstudie des unabhängigen Marktforschungs- und Analyseunternehmens Lünedonk mit dem iGZ-Mitgliedsunternehmen Orizon zeigt: 53,4% der Berufseinsteiger nutzen zum Weg ins Arbeitsleben die Zeitarbeit. Bereits 2015 gaben 45% der Befragten an Zeitarbeit zu nutzen - das Interesse an der Branche als Sprungbrett in die Arbeitswelt wächst demnach.

 

Zeitarbeit - Chance und Orientierung


2016 gaben 52,1% der befragten 2.000 Arbeitnehmer an, Zeitarbeit zur Orientierung zu nutzen. Die Möglichkeiten verschiedene Arbeitsplätze und Tätigkeiten kennenlernen zu können, werden zunehmend geschätzt.
Die direkte Personalvermittlung über einen Personaldienstleister halten laut Studie 60% der Arbeitnehmer für erfolgversprechend. Als chancenreich erachten 40% den Einsatz als Zeitarbeitnehmer. Dabei finden nach eigener Aussage nahezu 50% der Zeitarbeitnehmer innerhalb von zwei Wochen eine Anstellung, ein weiteres Viertel innerhalb von sechs Wochen. 


Kompetenz und Flexibilität

 

Die Beratungskompetenz von Zeitarbeitsunternehmen stehe hoch im Kurs, vor allem bei Jüngeren. Wenn es um individuelle Karriereberatung und Bewerbungsbegleitung geht, schreiben über zwei Drittel der befragten 18- bis 19-Jährigen der Branche eine hohe Kompetenz zu.
Für Wiedereinsteiger nach längerer Zeit ohne Beschäftigung bietet die Zeitarbeit attraktive Perspektiven. 55,5% nutzen für den Wiedereinstieg in die Beschäftigung die Zeitarbeit. Aber auch die Flexibilität wird genutzt - gerne an wechselnden Einsatzorten zu arbeiten gaben 29,2% an.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

18.05.2017

Zusammen für besseren Arbeitsschutz

Jüngst hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) eine Branchenregel Zeitarbeit - Anforderungen an Einsatzbetriebe und Zeitarbeitsunternehmen veröffentlicht. Martin Gehrke, Mitglied im Bundesvorstand des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), der an der Branchenregel mitgewirkt hat, erklärt: „Um Unfälle von Zeitarbeitskräften effektiv zu verhüten, müssen Zeitarbeits- und Kundenbetriebe eng zusammenarbeiten.“

 

Gute Abstimmung aller Beteiligten

 

Welche Maßnahmen zum Gesundheitsschutz ergriffen werden müssen und wer dafür jeweils verantwortlich ist, erläutert die Broschüre. Desweiteren gibt es Praxistipps, Hintergrundinformationen und Musterformulare. „Dadurch ist die Branchenregel besonders nutzerfreundlich und praxisnah gestaltet“, so Gehrke.

„Beschäftigte der Zeitarbeit kommen oft dann zum Einsatz, wenn der Druck im Betrieb am größten ist. Um sie erfolgreich im neuen Betrieb einzuarbeiten, müssen sich alle Beteiligten gut abstimmen.“, betont Carsten Zölck, Leiter des DGUV-Sachgebiets Zeitarbeit und Präventionsexperte der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG).

 

Komplexes Arbeitsschutzrecht verständlich zusammengefasst

 

Nicht nur an Zeitarbeitsunternehmen, sondern auch an deren Kundenbetriebe richtet sich die neue Branchenregel. Der DGUV erläutert in einer Pressemitteilung: sie setzt kein neues Recht, sondern fasst das vorhandene komplexe Arbeitsschutzrecht verständlich zusammen. Neben den verschiedenen Unfallversicherungsträgern und Vertretern der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände war an der Ausarbeitung auch der iGZ beteiligt.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

04.05.2017

Zeitarbeitnehmer namentlich benennen und klar informieren

Die iGZ-Verbandsjuristin erläuterte im Fachmagazin "Wirtschaft Münsterland", was es durch die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetztes (AÜG) im Rahmen der Offenlegungs-, Konkretisierungs- und Informationspflichten zu beachten gilt. Denn nicht nur Höchstüberlassungsdauer und Equal Pay verändert den Arbeitsalltag in den Zeitarbeitsunternehmen.

 

Missbrauch verhindern

 

Um die missbräuchliche Umgehung von Arbeitnehmerüberlassung durch Abschluss von Scheinwerk- und Scheindienstverträgen zu verhindern, sieht der Gesetzgeber vor, die Überlassung von Zeitarbeitnehmern in dem Vertrag ausdrücklich als Arbeitnehmerüberlassung zu bezeichnen, so Schröder. Vor der Überlassung müsse zudem der Zeitarbeitnehme, der beim Kunden eingesetzt werden soll, unter Bezugnahme auf den Vertrag namentlich benannt werden.

 

Offenlegung und Konkretisierung auch rückwirkend

 

Die Offenlegungs- und Konkretisierungspflicht gelte dabei auch für vor dem 01. April 2017 geschlossene und danach fortgeführte Verträge, so die Auffassung der Bundesagentur für Arbeit.„Es ist daher anzuraten, laufende Arbeitnehmerüberlassungen im Hinblick auf die Erfüllung dieser Pflichten zu überprüfen“, erläutert die Verbandsjuristin. Die Überlassung müsste als solche bezeichnet und die Konkretisierung des bereits überlassenen Mitarbeiters nachgeholt und dokumentiert werden - soweit noch nicht geschehen.

 

Zeitarbeitnehmer informieren

 

Das Zeitarbeitsunternehmen habe den Zeitarbeitnehmer darüber zu informieren, dass er als Zeitarbeitnehmer tätig wird. Es sei zu empfehlen, jeden Zeitarbeitnehmer hierüber vor jeder Überlassung zu informieren. Das soll selbst dann gelten, wenn er laut Arbeitsvertrag ausschließlich in der Zeitarbeit eingesetzt werde - so die Auffassung der BA.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

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