Aktuelles von Lys Personalservice und aus der Zeitarbeit

22.08.2017

Zeitarbeit ideal für Wiedereinstieg in Beruf

"In der Zeitarbeit gibt es einen deutlich geringeren Anteil Minijobber als in anderen Branchen. Gerade einmal 1,5 Prozent der Zeitarbeitnehmer üben einen Minijob aus. Nur weil gute Arbeit nicht klassisch organisiert sein mag, bleibt es trotzdem gute Arbeit“, so kommentiert iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz die Zahlen der Bundesregierung.
Auf eine Anfrage der Linken zu Minijobs in Deutschland hat die Bundesregierung mit Zahlen geantwortet. Die Antwort: rund 90% der Zeitarbeitskräfte arbeiten in Vollzeit, und 8% in Teilzeit.

 

Rückkehrer ins Berufsleben

 

Vor allem Rückkehrer ins Berufsleben, die zumeist familiär bedingt nicht in Vollzeit arbeiten könne, machen demnach die Teilzeitbeschäftigten aus. Besonders beliebt: junge Mütter nutzen die flexiblen Einsatzzeiten der Teilzeitarbeit in der Pflegebranche, um Arbeit und Freizeit familiengerecht miteinander zu kombinieren.

 

Praxisgerechte Lösungen

 

Es gebe schon jetzt iGZ-Mitgliedsunternehmen, die gemeinsam mit ihren Arbeitnehmern nach praxisgerechten und familienfreundlichen Lösungen streben, so der iGZ-Hauptgeschäftsführer. Dabei sind flexible Einsatzzeiten und Arbeitsplätze für Home Office im Gespräch, sowie auch Modelle der Tagesbetreuung von Kindern. Stolz betont: "Zeitarbeit eignet sich nach der Elternzeit ideal für den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. Die Personaldienstleistungsunternehmen sind prädestiniert, jeweils individuell zugeschnittene und vor allem praxisgerechte Einsatzlösungen für die Zeitarbeitskräfte zu finden – sei es in Voll- oder Teilzeit oder bei Bedarf auch mal als Minijob."

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

13.07.2017

Weiter steigende Nachfrage nach Arbeitskräften

Im Juni ist der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) um 3 Punkte auf 235 Punkte gestiegen. Als Indikator für die Nachfrage nach Personal in Deutschland zeigt er: die Nachfrage befindet sich damit weiterhin auf sehr hohem Niveau. Im Juni des Vorjahres lag der BA-X im Vergleich nur bei 216 Punkten.

Das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot war laut Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im ersten Quartal 2017 am ersten Arbeitsmarkt um 8% höher - also bei 1,06 Millionen Stellen. Der Ba-X befindet sich seit 2014 in einer Aufwärtsbewegung auf hohem Niveau.

 

Stabile Wirtschaftslage

 

Die steigende Anzahl der Arbeitnehmer und insbesondere die stabilde wirtschaftliche Lage tragen zum wachsenden Personalbedarf bei. Ebenfalls auf das Niveau der Kräftenachfrage wirken sich die erhöhte Nachfrage nach Teilzeitbeschäftigten sowie die Besetzungsschwierigkeiten in manchen Branchen aus.

 

Erhöhte Nachfrage in der Zeitarbeitsbranche

 

Es zeichnen sich steigende Trends auch in den unterschiedlichen Branchen ab. Eine erhöhte Nachfrage nach Personal haben vor allem Unternehmen der Zeitarbeitsbranche.
Der BA-X beruht auf konkret nachgefragte Stellen von Unternehmen bei der Bundesagentur für Arbeit (BA). Er verdeutlicht den monatlichen Personalbedarf der Unternehmen sowie deren Einstellungsbereitschaft am ersten Arbeitsmarkt. In den Stellenindex fließen die ungeförderten Arbeitsstellen für sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse ein, die der BA gemeldet werden sowie Stellen aus der Privaten Arbeitsvermittlung.


Quelle: www.ig-zeitarbeit.de

22.06.2017

Zeitarbeit ideal für den Berufseinstieg

Eine Arbeitsmarktstudie des unabhängigen Marktforschungs- und Analyseunternehmens Lünedonk mit dem iGZ-Mitgliedsunternehmen Orizon zeigt: 53,4% der Berufseinsteiger nutzen zum Weg ins Arbeitsleben die Zeitarbeit. Bereits 2015 gaben 45% der Befragten an Zeitarbeit zu nutzen - das Interesse an der Branche als Sprungbrett in die Arbeitswelt wächst demnach.

 

Zeitarbeit - Chance und Orientierung


2016 gaben 52,1% der befragten 2.000 Arbeitnehmer an, Zeitarbeit zur Orientierung zu nutzen. Die Möglichkeiten verschiedene Arbeitsplätze und Tätigkeiten kennenlernen zu können, werden zunehmend geschätzt.
Die direkte Personalvermittlung über einen Personaldienstleister halten laut Studie 60% der Arbeitnehmer für erfolgversprechend. Als chancenreich erachten 40% den Einsatz als Zeitarbeitnehmer. Dabei finden nach eigener Aussage nahezu 50% der Zeitarbeitnehmer innerhalb von zwei Wochen eine Anstellung, ein weiteres Viertel innerhalb von sechs Wochen. 


Kompetenz und Flexibilität

 

Die Beratungskompetenz von Zeitarbeitsunternehmen stehe hoch im Kurs, vor allem bei Jüngeren. Wenn es um individuelle Karriereberatung und Bewerbungsbegleitung geht, schreiben über zwei Drittel der befragten 18- bis 19-Jährigen der Branche eine hohe Kompetenz zu.
Für Wiedereinsteiger nach längerer Zeit ohne Beschäftigung bietet die Zeitarbeit attraktive Perspektiven. 55,5% nutzen für den Wiedereinstieg in die Beschäftigung die Zeitarbeit. Aber auch die Flexibilität wird genutzt - gerne an wechselnden Einsatzorten zu arbeiten gaben 29,2% an.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

18.05.2017

Zusammen für besseren Arbeitsschutz

Jüngst hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) eine Branchenregel Zeitarbeit - Anforderungen an Einsatzbetriebe und Zeitarbeitsunternehmen veröffentlicht. Martin Gehrke, Mitglied im Bundesvorstand des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), der an der Branchenregel mitgewirkt hat, erklärt: „Um Unfälle von Zeitarbeitskräften effektiv zu verhüten, müssen Zeitarbeits- und Kundenbetriebe eng zusammenarbeiten.“

 

Gute Abstimmung aller Beteiligten

 

Welche Maßnahmen zum Gesundheitsschutz ergriffen werden müssen und wer dafür jeweils verantwortlich ist, erläutert die Broschüre. Desweiteren gibt es Praxistipps, Hintergrundinformationen und Musterformulare. „Dadurch ist die Branchenregel besonders nutzerfreundlich und praxisnah gestaltet“, so Gehrke.

„Beschäftigte der Zeitarbeit kommen oft dann zum Einsatz, wenn der Druck im Betrieb am größten ist. Um sie erfolgreich im neuen Betrieb einzuarbeiten, müssen sich alle Beteiligten gut abstimmen.“, betont Carsten Zölck, Leiter des DGUV-Sachgebiets Zeitarbeit und Präventionsexperte der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG).

 

Komplexes Arbeitsschutzrecht verständlich zusammengefasst

 

Nicht nur an Zeitarbeitsunternehmen, sondern auch an deren Kundenbetriebe richtet sich die neue Branchenregel. Der DGUV erläutert in einer Pressemitteilung: sie setzt kein neues Recht, sondern fasst das vorhandene komplexe Arbeitsschutzrecht verständlich zusammen. Neben den verschiedenen Unfallversicherungsträgern und Vertretern der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände war an der Ausarbeitung auch der iGZ beteiligt.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

04.05.2017

Zeitarbeitnehmer namentlich benennen und klar informieren

Die iGZ-Verbandsjuristin erläuterte im Fachmagazin "Wirtschaft Münsterland", was es durch die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetztes (AÜG) im Rahmen der Offenlegungs-, Konkretisierungs- und Informationspflichten zu beachten gilt. Denn nicht nur Höchstüberlassungsdauer und Equal Pay verändert den Arbeitsalltag in den Zeitarbeitsunternehmen.

 

Missbrauch verhindern

 

Um die missbräuchliche Umgehung von Arbeitnehmerüberlassung durch Abschluss von Scheinwerk- und Scheindienstverträgen zu verhindern, sieht der Gesetzgeber vor, die Überlassung von Zeitarbeitnehmern in dem Vertrag ausdrücklich als Arbeitnehmerüberlassung zu bezeichnen, so Schröder. Vor der Überlassung müsse zudem der Zeitarbeitnehme, der beim Kunden eingesetzt werden soll, unter Bezugnahme auf den Vertrag namentlich benannt werden.

 

Offenlegung und Konkretisierung auch rückwirkend

 

Die Offenlegungs- und Konkretisierungspflicht gelte dabei auch für vor dem 01. April 2017 geschlossene und danach fortgeführte Verträge, so die Auffassung der Bundesagentur für Arbeit.„Es ist daher anzuraten, laufende Arbeitnehmerüberlassungen im Hinblick auf die Erfüllung dieser Pflichten zu überprüfen“, erläutert die Verbandsjuristin. Die Überlassung müsste als solche bezeichnet und die Konkretisierung des bereits überlassenen Mitarbeiters nachgeholt und dokumentiert werden - soweit noch nicht geschehen.

 

Zeitarbeitnehmer informieren

 

Das Zeitarbeitsunternehmen habe den Zeitarbeitnehmer darüber zu informieren, dass er als Zeitarbeitnehmer tätig wird. Es sei zu empfehlen, jeden Zeitarbeitnehmer hierüber vor jeder Überlassung zu informieren. Das soll selbst dann gelten, wenn er laut Arbeitsvertrag ausschließlich in der Zeitarbeit eingesetzt werde - so die Auffassung der BA.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

13.04.2017

Mehr Jugendliche entscheiden sich für ein Studium

Jedes Jahr beginnen rund 1.000 Nachwuchskräfte eine Ausbildung zu Personaldienstleistungskaufleuten (PDK). Damit ist dieser Ausbildungsberuf der Zeitarbeitsbranche unter den Top 100 der beliebtesten Lehrgänge.

 

Engpässe auf dem Arbeitsmarkt

 

Laut Statistischem Bundesamt haben im Jahr 2016 rund 511.000 Jugendliche einen Ausbildungsvertrag unterschrieben, gut ein Prozent weniger Jugendliche als im Jahr 2015 sind in eine duale Ausbildung gestartet. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) führt diesen Rückgang der Auszubildenden laut seiner Pressemitteilung darauf zurück, dass sich immer mehr Jugendliche für ein Studium entscheiden. Dabei haben Unternehmen derzeit 660.000 offene Stellen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet - zwei Drittel davon sind für beruflich qualifizierte Fachkräfte ausgeschrieben. Der Bedarf ist also nach wie vor groß.

 

Im letzten Jahr blieben 43.500 Ausbildungsplätze unbesetzt. Schon jetzt gibt es Enpässe auf dem Arbeitsmarkt und jeder Ausbildungsplatz, der heute nicht besetzt wird, wirkt sich in Zukunft mit aus. Daher wurde vor gut zwei Jahren von der Bundesregierung die Allianz für Aus- und Weiterbildung ins Leben gerufen, um die berufliche Bildung zu stärken. Jugendliche und Unternehmen sollen zusammengebracht werden.

 

Zukunft duale Ausbildung


Die Duale Ausbildung bietet einen große Chance - gerade für die in den vergangenen Jahren mehr als eine Million nach Deutschland geflüchteten Menschen. Denn knapp ein Viertel aller Geflüchteten ist im typischen Ausbildungsalter zwischen 18 und 25 Jahren. Bisher sind erst knapp 4% aller Ausbildungsbewerber Flüchtlinge, aber mit einem starken Anstieg ist in Zukunft zu rechnen.
Alle potentiellen Auszubildenden - darunter auch leistungsschwache Schüler, Jugendliche mit Behinderung oder auch Studienabbrecher - benötigen aber ebenso wie Unternehmen vor der Ausbildung mehr Informationen und Unterstützung, etwa durch die Angebote der Bundesagentur für Arbeit.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

04.04.2017

Weiter Aufwind für Zeitarbeitsbranche

Laut Bundesagentur für Arbeit (BA) stieg in der Zeitarbeitsbranche im Januar die Anzahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter an. Die Zahl sei gegenüber dem Vorjahr um 41.000 Angestellte gestiegen. Die Gesamtzahl der Beschäftigten stieg damit um 5,2% von Janaur 2016 bis Januar 2017, auf insgesamt 824.600 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Zeitarbeit.

Von Februar auf März ist die Zahl der Arbeitslosen um 100.000 auf 2.662.000 gesunken. 183.000 Beschäftige waren gegenüber dem Vorjahr weniger arbeitslos gemeldet. Das Statistische Bundesamt ermittelte eine Erwerbslosenquote vün 4,3%, die Erwerbslosigkeit betrug im Februar 1,87 Millionen.

 

Zunahme von Erwerbstätigkeit

 

Im Vergleich zum Vorjahr haben Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen stark zugenommen. Laut BA beruhe der Anstieg der Erwerbstätigkeit vor allem auf dem Zuwachs sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Diese belief sich nach der Hochrechnung der BA im Januar auf 31,71 Millionen. Das sind mit 743.000 2,4% mehr als im Jahr zuvor.

 

Hohe Nachfrage

 

Die Arbeitskräftenachfrage ist nach wie vor hoch. 692.000 Arbeitsstellen waren im März bei der BA gemeldet - 57.000 mehr als im Vorjahr. Der Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften  in Deutschland, der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit, stieg im März 2017 auf 227 Punkte. Das ist ein Plus von 17 Punkten gegenüber dem Vohrjahr.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

23.03.2017

Aufräumen mit Vorurteilen: Zeitarbeitnehmer sind fast so zufrieden wie Festangestellte

Die Orizon-Arbeitsmarktstudie 2016 wurde von dem unabhängigen Marktforschungs- und Analyseunternehmen Lünendonk mit 2.000 Befragten durchgeführt und beleuchtet auch die Situation der Zeitarbeitnehmer.
Hartnäckig halten sich Vorbehalte und Vorurteile gegenüber der Zeitarbeit,2016 nahmen sie sogar etwas zu. So geben 30% der Befragten, die noch nie in der Zeitarbeitsbranche beschäftigt waren, an, dass Zeitarbeit für sie grundsätzlich keine Option ist.

Betrachtet man die Aussagen der Zeitarbeitserfahrenen, so zeigt sich ein anderes Bild: knapp drei Viertel der befragten Zeitarbeitnehmer schätzen sich so ein, dass sie die gleichen fachlichen und sozialen Kompetenzen besitzen, wie die internen Kollegen. Gut in Betrieb und Belegschaft integriert  fühlen sich mehr als 70%. Knapp 80% gaben an sich nicht durch interne Kollegen diskriminiert zu fühlen.
Nach wie vor existieren aber noch Vorbehalte der Stammbelegschaft, die nur durch konsequente Auflärung beseitigt werden können.

Denn die deutliche Mehrheit der branchenweit befragen Zeitarbeitnehmer - ob befristet, unbefristet oder in Teilzeit bei einem Personaldienstleister angestellt - ist mit dem gegenwärtigen Job zufrieden. Dazu trägt die persönliche Betreuung durch den Personalberater bei.

 

Quelle: www.presseportal.de (Original-Content von: Orizon GmbH, übermittelt durch news aktuell)

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