Aktuelles von Lys Personalservice und aus der Zeitarbeit (Archiv)

22.12.2016

Modellprojekt zum Brückenbau

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) möchte gemeinsam mit dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) die Eingliederungschancen von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt erhöhen und plant derzeit ein Modellprojekt. Julia Rösmann, Teamleitung des Integration Points der BA Ahlen, erklärt die Rolle der Zeitarbeit: Wir sehen die Zeitarbeitsunternehmen als eine Art ‚Kümmerer‘ für die Flüchtlinge.“


Die Idee des Modellprojekts: Im Umkreis von Münster sucht der iGZ - mithilfe seines guten Netzwerkes von rund 3.300 Mitgliedsunternehmen -  Zeitarbeitsfirmen, die Flüchtlinge beschäftigen wollen. Damit die zunächst betreuungsintensive Beschäftigung der Flüchtlinge keine zu große finanzielle Belastung für die Unternehmen bedeutet, erarbeitet Rösmann derweil, welche Fördermöglichkeiten der BA infrage kommen.

 

Vorbehalte abbauen

 

Aus Rösmanns Sicht bietet die Zeitarbeit einen klaren Vorteil: „Es baut Vorbehalte bei Kundenunternehmen ab.“ Wenn die Betriebe Flüchtlinge nicht direkt in ihre Stammbelegschaft aufnehmen müssten, seien sie eher bereit Flüchtlingen eine Chance zu geben. Zeitarbeitsunternehmen können also Brücken zwischen Flüchtlingen und Unternehmen bauen“, so Rösmann, die dieses Projekt darum als besonders erfolgsversprechend ansieht.

 

Mehr Kapazitäten für Vermittlung

 

Im vergangenen Jahr hat Münster bereits mehr Flüchtlinge aufgenommen, als laut Verteilerschlüssel nötig gewesen wäre und es gäbe zwei Landesunterkünfte, die in den Verteilerschlüssel eingerechnet werden. Daher kommen laut der Arbeitsmarktexpertin derzeit nur einzelne Flüchtlinge in Münster an: „Dadurch haben wir jetzt mehr Kapazitäten, um die arbeitsuchenden Flüchtlinge zu vermitteln.“

 

Qualifikationen und Sprachkenntnisse

 

Das Problem der Arbeitssuchenden, bei denen das Asylverfahren noch läuft oder der Antrag bewilligt wurde, sei, dass diese meist entweder über recht gute Sprachkenntnisse verfügen und dafür wenig berufliche Qualifikation - oder andersherum.
Ziel des Modellprojektes sei, dass neben der reinen Erwerbstätigkeit auch eine Weiterentwicklung der Qualifikation stattfinden soll. Parallel sollen die Flüchtlinge also entweder Sprach- oder berufliche Förderkurse belegen. „Denn nur mit einer guten Ausbildung und Sprachkenntnissen zusammen haben die Flüchtlinge eine Chance, dauerhaft eine Beschäftigung zu finden, von der sie sich selbstständig versorgen können“, so Rösmann.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

15.12.2016

iGZ-Mitgliedertreffen zur AÜG-Reform

Auf seiner Deutschlandtour zur Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetztes (AÜG) lädt der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) zu verschiedenenen Mitgliedertreffen ein und die Unternehmen strömen zum Tagungsort. Nach Erfurt folgten rund 60 Teilnehmer der Einladung von Ulrike Kücker, iGZ-Landesbeauftragte Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Carsten Ahrens, iGZ-Regionalkreisleiter Münsterland / Westliches Westfahlen, begrüßte knapp 80 iGZ-Mitglieder in Münster.

 

Kunden ohne Tarifbindung

 

Den iGZ-Mitgliedern die Folgen der AÜG-Reform zu erläutern - darauf liegt das besondere Augenmerk der Veranstaltungen. Die Verbandsjuristen Marcel Konjer und Sebastian Reinert gingen daher explizit auf die Fragen der Teilnehmer ein. Ein Themenschwerpunkt in Erfurt lag auf dem Umgang mit Kundenunternehmen ohne Tarifbindung oder Betriebsrat. "In diesen Fällen schnürt der Gesetzgeber ein besonders enges Korsett", erläuterte Konjer und verwies darauf, dass eine Anwendung von abweichenden Tarifverträgen dann kaum möglich sei.

 

Erfahrungen aus der Praxis

 

Das Rechtsreferat erarbeitet derzeit ein umfangreiches Informationspaket auf Basis der neuen Rechtsgrundlage und der Teilnehmerfragen. "Dabei sind wir auch auf die Mithilfe der iGZ-Mitglieder angewiesen", so Reinert, der die Anwesenden bat, ihre Erfahrungen bei der Umsetzung der AÜG-Reform zu teilen.  Nur so könne das Rechtsreferat Merkblätter erstellen, die den Anforderungen des neuen AÜG gerecht werden und gleichzeitig praxistauglich seien. Wie kann der Arbeitnehmerüberlassungsvertrag vor Einsatzbeginn schriftlich abgeschlossen werden? Wie kann die geforderte „Konkretisierung“ des Zeitarbeitnehmers vor Einsatzbeginn umgesetzt werden? Diese Fragen wurden im gemeinsamen Austausch diskutiert

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

01.12.2016

Tarifabschluss für die Zeitarbeitsbranche

Die Arbeitgeberseite, vertreten durch die Verhandlungsgemeinschaft Zeitarbeit (VGZ), und die DGB-Gewerkschaften konnten sich bei den aktuellen Tarifverhandlungen für die Zeitarbeitsbranche auf einen neuen Tarifabschluss einigen.

Die VGZ ist die Verhandlungsgemeinschaft der beiden Arbeitgeberverbände der Zeitarbeit, dem Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) und dem Interessenverband deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) unter Leitung der Verhandlungsführer der VGZ Thomas Bäumer (BAP) und Sven Kramer (iGZ). Der Bundesvorstand des DGB hatte im Namen von acht Gewerkschaften den Entgelttarifvertrag zum 31. Dezember 2016 angekündigt.

 

Neue Entgelterhöhungen

 

Basierend auf den Entgelten der BAP- und iGZ-Tarifwerke mit der DGB-Tarifgemeinschaft, steigen die neu tarifierten Entgelterhöhungen zum 01. März 2017, zum 01. April 2018, zum 01. April 2019 und zum 01. Oktober 2019 jeweils für die Tarifbebiete Ost und West. Damit umfasst der Entgelttarifvertrag eine Laufzeit von 36 Monaten bis zum 31. Dezember 2019. Vereinbart ist eine Angleichung der Entgeltgruppen Ost und West zum 01. April 2021. Ab diesem Zeitpunkt erweitert sich der Geltungsbereich der Entgelttabelle West auf das gesamte Bundesgebiet.

 

Langfristige Planungssicherheit


„Mit der Ost-West-Angleichung des Tarifvertrages sind wir aus Arbeitgebersicht bis an die äußerste Grenze unserer Leistungsfähigkeiten gegangen“- so kommentierte Sven Kramer, iGZ-Verhandlungsführer im VGZ und kommissarischer Bundesvorsitzender des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen, das Ergebnis der Tarifverhandlungen. Sowohl für die Zeitarbeitsbranche als auch deren Kundenunternehmen gewährleiste die lange Laufzeit bis zum 31. Dezember 2019 eine langfristige Planungssicherheit.

 

Rechtsverordnung

 

Außerdem haben die Tarifparteien sich darauf geeinigt, dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vorzuschlagen, die in diesem Tarifabschluss vereinbarten Stundenentgelte der Entgeltgruppe 1 West und Ost als Lohnuntergrenze im Sinne des §3a Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) in einer Rechtsverordnung verbindlich festzusetzen. Am 31. Dezember 2016 endet die Zweite Verordnung über eine Lohnuntergrenze ohne Nachwirkung.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

15.11.2016

Branchenimage Zeitarbeit

„In der Öffentlichkeit herrscht immer noch ein völlig falsches Bild von der Zeitarbeitsbranche“, so bemängelte Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), die Wahrnehmung der Zeitarbeit. Er erläuterte Hintergründe und Praxisfragen zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) auf dem Mitgliedertreffen in Bremen. Der iGZ habe erst grundsätzliche Informationen über die Zeitarbeit vermitteln müssen, führte Stolz weiter aus, deswegen habe sich die Begleitung des Gesetzgebungsprozesses so schwierig gestaltet. Der iGZ habe aber viel erreicht, die notwendige Unterbrechung der Einsätze wurde beispielsweise von den geplanten sechs auf drei Monate reduziert.

 

Neue Tarifverträge

 

„Wir können nicht zufrieden sein mit dem, was da kommt, aber jetzt müssen wir nach vorne schauen“, kommentierte Bettina Schiller, Mitglied im Bundesvorstand des iGZ und Landesbeauftragte für Bremen. Stolz erklärte unter Verweis auf die laufenden Tarifverhandlungen mit den Sozialpartnern, es komme jetzt darauf an neue Tarifverträge auszuhandeln. Die Tarifpartner können damit vor allem gesetzliche Unklarheiten regeln.

 

iGZ-Award

 

Abschließend erklärte Schiller: „Wir müssen nun daran arbeiten das Branchenimage weiter zu verbessern.“ Dazu biete der iGZ-Award eine gute Möglichkeit.Erstmals verleiht der iGZ einen Preis für das beste unternehmerische Engagement von Personaldienstleistern für ihre Mitarbeiter. Ebenfalls seien die neuen Erklär-Videos des iGZ zur Funktionsweise von Zeitarbeit sehr hilfreich, um grundlegende Informationen über die Zeitarbeit anschaulich zu vermitteln.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

03.11.2016

Zeitarbeitsbranche weiter im Aufwärtstrend

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) verzeichnete erneut einen Anstieg der Beschäftigten in der Zeitarbeitsbranche. 862.700 Zeitarbeitnehmer waren im August sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das sind 11.500 (1,5%) mehr als im Vormonat. Die Branche verzeichnet gegenüber dem Vorjahr sogar einen Anstieg von 16.700 Arbeitnehmern (2%).

„Der Arbeitsmarkt hat sich im Oktober gut entwickelt. Im Zuge der Herbstbelebung ist die Arbeitslosigkeit deutlich gesunken, die Beschäftigung ist wieder gestiegen und die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern legte weiter zu“, teilte der Vorstandsvorsitzende der BA, Frank-J. Weise, mit.

 

Weiter Wachstum der Beschäftigung

 

Nach der Hochrechnung der BA hat die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung von Juli auf August saisonbereinigt um 34.000 zugenommen. Die Beschäftigung lag mit 31,46 Millionen Arbeitnehmern gegenüber dem Vorjahr um 474.000 im Plus. Die Arbeitslosigkeit sank auf 5,8%.

 

Hohe Nachfrage nach Mitarbeitern

 

Nach wie vor ist die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern hoch. 691.000 Arbeitsstellen waren im Oktober bei der BA gemeldet, 79.000 mehr als vor einem Jahr. Saisonbereinigt nahm die Nachfrage gegenüber dem Vormonat um 6.000 zu.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

25.10.2016

Neue Regelungen zu Werkverträgen und Leiharbeit beschlossen

Am Freitag, den 21. Oktober 2016 hat der Bundestag mit den Stimmen von Union und SPD die Neuregelung von Leiharbeit und Werkverträgen verabschiedet. "Ordnung auf dem Arbeitsmarkt" will die Koalition mit dieser Neuregelung erreichen, "Etikettenschwindel" nennt es die Opposition.


Der Bundestag folgte einer Beschlussempfehlung des Ausschusses für Arbeit und Soziales und hat dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetztes in zweiter und dritter Lesung zugestimmt. Leiharbeiter sollen damit ab April 2017 nach neun Monaten den gleichen Lohn wie Stammbelegschaften bekommen, dazu wird die Höchstverleihdauer auf 18 Monate begrenzt. Wenn Tarifverträge etwas anderes regeln, sind jedoch in beiden Fällen Ausnahmen möglich.

 

Auf dem Arbeitsmarkt Ordnung schaffen

 

Arbeitnehmerüberlassung müsse künftig immer offengelegt werden, so die Parlamentarische Staatssektretärin im Ministerium für Arbeit und Soziales, Anette Kramm (SPD), zudem gebe es wichtige Informationsrechte für Betriebsräte. Die Koalition habe bei Bezahlung und Entleihdauer "Leitplanken" gesetzt. Indem erstmals seit dem Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuches die Begriffe Arbeitsverhältnis und Arbeitsvertrag definiert würden, werde eine „Gesetzeslücke“ geschlossen.
Kramm betonte. es sei wichtig, dass Leiharbeitnehmer künftig nicht mehr als Streikbrecher eingesetzt werden dürften: Sie könnten nun von den Unternehmen nicht mehr unter Druck gesetzt werden, die Streiks ihrer Kollegen zu unterlaufen.

 

Leiharbeit wichtiger Weg in Beschäftigung

 

Das Gesetz habe einerseits eine Schutzfunktion für die Arbeitnehmer, betonte Karl Schiewerling fpr die Unionsfraktion, solle aber auch "Chancen eröffnen". 98% aller Leiharbeiter arbeiteten in Tarifverträgen, 70% seien aus der Arbeitslosigkeit gekommen und 29% hätten keinen Berufsabschluss: damit sei die Leiharbeit ein wichtiger Weg "in Beschäftigung". Auch für die Unternehmen sei dieses Instrument wichtig.
Beim Thema Leiharbeit würden die meisten Menschen nicht an gute Arbeitsbedingungen, sondern an "Lohndumping und Streikbrecher" denken, sagte SPD-Arbeitsmarktpolitikerin Waltraud Wolff, das Gesetz sei ein Anfang dafür, dass sich das ändere. Zudem sei es ein "Signal für die Tarifbindung".


Kritik von Links

 

Kritik äußerten die Redner der Oppositionsfraktion. Klaus Ernst sagte für die Linksfraktion, das Gesetz sei keines, das dem Gemeinwohl entspreche, sondern komme nur den Verleihfirmen und den Unternehmen zugute, die mit Leiharbeitern arbeiteten.
Die Sprecherin für Arbeit und Soziales der Grünen-Fraktion, Beate Müller-Gemmeke, kritisierte die Eile der Großen Koalition. Lobenswert sei aber, dass es eine Änderung bei den Werkverträgen geben habe, die trotz einer Verzichtserklärung der Arbeitnehmer einen Arbeitsvertrag zwischen Arbeitnehmern und Verleihfirmen vorsehe, wenn es sich um Scheinwerkverträge handele.

 


Quelle: www.bundestag.de

06.10.2016

Zeitarbeitsnachfrage auf stabilem Niveau

 

Der Pressedienst der Bundesagentur für Arbeit (BA) meldet 853.100 Zeitarbeitnehmer für den Monat Juli - 7.200 Beschäftigte mehr (0,9%) als im Vormonat Juni 2016. Ein leichter Aufwärtstrend. Verglichen mit dem Vorjahr (mit 839.900 Zeitarbeitnehmern) liegt die Zahl der Zeitarbeitsbeschäftigten um 13.200 höher, das ist ein Unterschied von 1,6%. Der Vorstandsvorsitzende der BA, Frank-J. Weise kommentierte den Gesamtmonatsbericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt für September: "Mit der einsetzenden Herbstbelebung hat sich die Arbeitslosigkeit im September deutlich verringert und die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern ist weiterhin hoch. Der Arbeitsmarkt hat sich insgesamt weiter gut entwickelt, obwohl sich der Beschäftigungszuwachs in den letzten beiden Monaten nicht fortgesetzt hat.“

 

Weniger Arbeitslosigkeit

 

Die Arbeitslosigkeit hat sich mit der Einsetzenden Herbstbelebung verringert. Von August auf September hat sie Zahl der Arbeitslosen um 77.000 auf 2.608.000 abgenommen. Im Durchschnitt der vergangenen 3 Jahre ist sie im September um 93.000 gesunken. Saisobereinigt hat die Arbeitslosigkeit um 1.000 zugenommen im Vergleich zum Vormonat. 100.000 Arbeitnehmer weniger waren gegenüber dem Vorjahr arbeitslos gemeldet.

 

Weiter wachsende Erwerbstätigkeit

 

Im Vergleich zum Vorjahr sind Erwerbstätigekit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung weiter gewachsen. Die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) stieg nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im August gegenüber dem Vormonat um 15.000. Und fiel mit 43,74 Million Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um 506.000 höher aus.

 

Nachfrage nach neuen Mitarbeitern hoch

 

Nach wie vor ist die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern hoch. 687.000 Arbeitsstellen waren im September bei der BA gemeldet, das waren 87.000 mehr als vor einem Jahr. Die Nachfrage hat saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 6.000 zugenommen.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

27.09.2016

Geplante AÜG-Reform trifft jeden dritten Zeitarbeiter

Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), Werner Stolz erklärt: "Die Auswirkungen der bevorstehenden Zeitarbeitsreform werden für jeden dritten Zeitarbeitnehmer spürbar sein." Vorgesehen sind eine maximale Überlassungsdauer von 18 Monaten und die Einführung eines gesetzlichen Anspruchs auf Gleichbezahlung nach 9 Monaten. 40% der Zeitarbeitseinsätze dauern aktuell länger als 9 Monate und etwa 20% länger als 18 Monate.
"Zeitarbeitnehmer haben schon jetzt einen tariflichen Anspruch auf eine Lohnangleichung", so Stolz weiter. So sei eine Lohnangleichung in 5 Stufen und binnen 9 Monaten in 11 Branchen schon Realität. Stolz: "Die Politik sollte sich langsam mal entscheiden, ob sie der Branche zu kurze oder zu lange Einsätze zum Vorwurf machen möchte. Wenn es einen gesetzlichen Anspruch auf eine vergleichbare Bezahlung nach neun Monaten gibt, macht ein erzwungenes Einsatzende nach 18 Monaten jedenfalls keinen Sinn mehr."

 

Klare Definition von Equal Pay

 

Ergänzend führt Stolz aus: "Der Gesetzgeber muss ‚Equal Pay‘ klar definieren, um keine Flut von Arbeitsgerichtsprozessen durch dieses Gesetz zu provozieren. Die im Gesetz bei Verstoß vorgesehenen Strafen müssen unter den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz gefasst werden. Und tarifliche Abweichungen müssen nicht nur den Einsatzbranchen, sondern insbesondere der Zeitarbeit zugestanden werden, da es um die Regelung der Arbeitsbedingungen des Zeitarbeitnehmers geht."

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

20.09.2016

Brückeneffekte durch Zeitarbeit

"Zeitarbeit kann gerade für Ausländer ein Sprungbrett in eine andere Beschäftigung sein", zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).
Die Arbeitsmarktforscherin Elke Jahn vergleicht in der Studie Arbeitslose, die eine Beschäftigung in der Zeitarbeit gefunden haben mit Arbeitslosen, die keine Beschäftigung in der Zeitarbeit aufgenommen haben.

 

Wahrscheinlichkeit aufgrund Zeitarbeit später eine Tätigkeit außerhalb der Zeitarbeit zu finden steigt

 

Während der Beschäftigung in der Zeitarbeit ist die Wahrscheinlichkeit eine Beschäftigung außerhalb der Zeitarbeit zu finden geringer als bei der Vergleichsgruppe der Arbeitslosen, die keine Tätigkeit in der Zeitarbeit aufgenommen haben. Im Zeitraum nach der Beschäftigung in der Zeitarbeit zeigt sich aber: die Wahrscheinlichkeit aufgrund einer Tätigkeit in der Zeitarbeit später eine Tätigkeit außerhalb der Zeitarbeit zu finden steigt bei deutschen Arbeitslosen um 15 %. Bei arbeitslosen Ausländern steigt die Wahrscheinlichkeit durchschnittlich um 17% und bei türkischen Arbeitslosen sogar um 18%.

 

Mehr Leiharbeitnehmer in Deutschland

 

In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Leiharbeitnehmer in Deutschland mehr als verdoppelt. 453.000 Personen waren im Juni 2005 im Zeitarbeitssektor beschäftigt, damals lag die Leiharbeitsquote bei 1,4%. Im Juni 2015 waren etwa 961.000 Personen oder 2,7% aller Beschäftigten in der Branche tätig. Im Jahr 2015 wuchs die Zeitarbeit um rund 5%.

Etwa 70% der Leiharbeitnehmer waren vorher nicht beschäftigt. Der überwiegende Teil davon war zuvor arbeitslos, andere haben beispielsweise als Berufseinsteiger ein Leiharbeitsverhältnis aufgenommen. Deutsche waren im Mittel drei Monate arbeitslos, bevor sie einen Zeitarbeitsjob aufnehmen, Ausländer hingegen 3,6 Monate.

 

Quelle: www.iab.de

 

IAB-Studie "Zeitarbeit kann Perspektiven eröffnen"

08.09.2016

Zeitarbeit als Mittel gegen Schwarzarbeit bei Flüchtlingen

"Der Einsatz von Flüchtlingen in der Zeitarbeit kann deren Integration erleichtern", erklärte Ulrich Grillo, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e.V., in einem Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ).

Besonders die Zeitarbeit kann Angebote für den schnellen Einstieg in offizielle Arbeitsverhältnisse bieten. So würde verhindert, dass Flüchtlinge in die Schwarzarbeit rutschen. Der BDI-Präsident fordert deshalb das Beschäftigungsverbot für Flüchtlinge in der Zeitarbeit vollständig auszusetzen. Die Wirtschaft bemühe sich Flüchtlinge zu integrieren, die Politik müsse dafür aber auch die entsprechenden Rahmenbedingungen bereitstellen. Es wurden bereits Möglichkeiten für einen schnelleren Arbeitsmarktzugang von Flüchtlingen geschaffen.

 

Bessere Integration durch Zusammenarbeit von Politik und Unternehmen

 

Grillo wünscht sich insgesamt mehr Tempo. Asyl- und Berufungsverfahren dauern lange, danach folgen Sprach- und Integrationskurse für Flüchtlinge, sowie Qualifizierungsmaßnahmen. Diese seien wichtig und schaffen die Grundlage für berufliche Ausbildungen. Politik und Unternehmen müssten zusammenarbeiten, damit die Integration reibungslos gelinge.

 

Fachkräftebedarf

 

Flüchtlinge hätten oftmals nur unzureichende Sprachkenntnisse und wenig formale Qualifikationen, so hersche weiter ein großer Bedarf an Fachkräften. Laut Grillo haben über 70 Prozent der Flüchtlinge keine abgeschlossene Berufsausbildung. Diese Aspekte stünden der Einstellung von Flüchtlingen oftmals im Weg. Weiterhin müssten Sprachförderung und Ermittlung der Kompetenzen der Flüchtlinge im Fokus stehen.Darüber hinaus bleibe gesteuerte Zuwanderung weiter ein Thema.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

25.08.2016

Gesetzespaket Leiharbeit und Werkverträge

"Flexibilität für Unternehmen. Sicherheit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer." So heißt es in der Broschüre zum Thema Leiharbeit und Werkverträge des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales BMAS.

 

Was aber sind die Kernpunkte dieses neuen Paketes für die Zeitarbeit?


1. Gute Löhne stärken: "Equal Pay" ist der Grundsatz "für gleiche Arbeit gleichen Lohn" zu zahlen. Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer fallen nicht unter die Tarifverträge der Entleiherbranche und haben Nachteile. Durch die wirksame Umsetzung des "Equal Pay"-Grundsatzes nach neun Monaten, will das Gesetzpaket dem entgegenwirken.


2. Keine unbegrenzte Leiharbeit: Leiharbeit soll nicht die Normalarbeitsverhältnisse verdrängen, daher zielt die neue Regelung auf Konstruktionen, bei denen Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer langfristig im selben Betrieb arbeiten mit der Einführung einer Überlassungshöchstdauer von grundsätzlich 18 Monaten.


3. Mehr Flexibilität durch Sicherheit: das Gesetz ermöglicht die Flexibilität von der Überlassungshöchstdauer oder vom "Equal Pay" abzuweichen, wenn dafür im Gegenzug die Beschäftigten profitieren von mehr Sicherheit, Tarifverträgen der Einsatzbranche oder wenn Branchenzuschlagstarifverträge der Zeitarbeitsbranche gelten, die Schutz und Sicherheit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer garantieren.


4. Verhinderung von Missbrauch von Leiharbeit: Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer dürfen nicht eingesetzt werden, um Tätigkeiten des streikenden Stammpersonals zu übernehmen. Das entspricht nicht dem eigentlichen Zweck der Arbeitnehmerüberlassung und untergräbt das durch das Grundgesetz garantierte Streikrecht.


Die gesetzlichen Neuregelungen sollen zum 1. Januar 2017 in Kraft treten.

 

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales // www.bmas.de

 

BMAS Broschüre Leiharbeit und Werkverträge

18.08.2016

Gute Ausbildungschancen in der Zeitarbeit

 

Auch nach dem 1.August bestehen noch gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz, meldet die Bundesagentur für Arbeit (BA). Laut Jobbörse der BA sind allein für den Beruf Personaldienstleistungskaufmann/-frau (PDK) knapp 200 Ausbildungsplätze unbesetzt. 164 von diesen Stellen sind bis zum Oktober diesen Jahres zu besetzen, 78 davon sofort.


Personaldienstleistung, die Ausbildungschance


Diese Ausbildung - obwohl es sie erst seit 2008 gibt - gehört zu den beliebstesten Ausbildungsberufen. Jugendliche, die noch auf der Suche sind, interessieren sich vor allem für Lehrstellen in kaufmännischen Berufen, im Medizinbereich oder als Industriemechaniker oder KFZ-Mechatroniker. Thorsten Rensing, iGZ-Bundesvorstandsmitglied, erklärt: "Der PDK-Ausbildungsberuf ist noch nicht überall bekannt, bietet aber für kaufmännisch interessierte Jugendliche gute Berufsperspektiven."
Traditionell beginnen Ausbildungen am 1.August, doch auch jetzt gibt es noch gute Chancen für Ausbildungssuchende. Denn einige Plätze blieben von vornherein unbesetzt, andere würden durch eine Kündigung während der Probezeit wieder frei. Bis in den Herbst hält sich diese Dynamik.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

 

11.08.2016

Zeitarbeit verringert Bewerbungsaufwand

Nach einer aktuellen Studie der ManpowerGroup Deutschland vom Juli 2016 empfinden viele Bewerber den Aufwand bei der Jobsuche als zu hoch. Das ganze Verfahren mit seinen einzelnen Schritten von Beginn der Jobsuche, über Anschreiben bis hin zum Abschluss koste nach Meinung der Befragten viel zu viel Zeit. Den Bewerbungsprozess für beide Seiten können Zeitarbeitsfirmen erleichtern.
Die Auswahl der passenden Stellenangebote erfordere den größten Zeitaufwand, gaben 43% der Studienteilnehmer an. 27% halten die Bewerbungsprozesse bei den Unternehmen für zu aufwendig. "Zeitarbeitsfirmen kümmern sich um die Auswahl geeigneter Stellen und bringen passende Kandidaten mit den richtigen Unternehmen zusammen", erklärt iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz. Sowohl für die Stellenauswahl, als auch für die Bewerbungsprozesse bei verschiedenen Unternehmen würde sich der Zeitaufwand damit verringern. Doch nicht nur eine Zeitersparnis bietet die Zusammenarbeit mit einem Zeitarbeitsunternehmen den Bewerbern, sondern auch eine Kostenersparnis. Bewerbungsmappen und Fotos in mehrfacher Ausführungen sind nicht mehr nötig. Von 35% der Befragten wurden die hohen Kosten des Bewerbungsprozesses kritisiert. Denn obwohl heute Online-Bewerbungen per E-Mail oder über ein Bewerbungsformular der Unternehmens weit verbreitet sind, hat sich der Aufwand für die Bewerber nicht verringert. Das Fazit von Stolz: "Der Aufwand steht damit einer erfolgreichen Jobsuche teilweise im Weg."

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

04.08.2016

Weniger Bürokratie in Zeitarbeitsunternehmen

11.076 Unternehmen in Deutschland haben den Schwerpunkt Arbeitnehmerüberlassung und weitere 39.406 Firmen haben zwar andere Prioritäten, überlassen aber ebenfalls. 150 oder mehr Zeitarbeitnehmer beschäftigt haben lediglich 1.255 davon. Den Löwenanteil, 49.227 Betriebe, machen also kleine bis mittlere Unternehmen aus. Genau diesen soll nun das zweite Bürokratieentlastungsgesetz zugutekommen.
Firmen mit zwei bis drei Mitarbeitern - 2.323 reine Zeitarbeitsunternehmen und 36.040 Mischbetriebe wären das in der Zeitarbeitsbranche - sind die Hauptzielgruppe. Wie können sich Unternehmen besser um ihre Kernaufgaben kümmern? Kleine und mittlere Unternehmen sollen sich mehr mit ihren Geschäften, Innovationen, Arbeitsplätzen und Ausbildung beschäftigen können, dafür will die Bundesregierung sie spürbar von bürokratischen Belastungen befreien. Deshalb hat das Kabinett das zweite Bürokratieentlastungsgesetz beschlossen. Weniger Belege, kürzere Aufbewahrungsfristen: das entlastet die Wirtschaft um rund 360 Millionen Euro pro Jahr.
Am 22. Juni hatte die Bundesregierung ein neues Arbeitsprogramm beschlossen: "Bessere Rechtsetzung 2016". Es soll die mit dem Bürokratieentlastungsgesetz von 2015 erreichten Entlastungen der Wirtschaft fortführen. Das zweite Bürokratieentlastungsgesetz bedarf der Zustimmung des Bundesrates.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

02.08.2016

Gute Arbeitsmarktentwicklung

Gute Aussichten für Beschäftigung und Verbesserung der Abreitslosigkeit: Gegenüber dem Vormonat ist die Beschäftigungskomponente des IAB-Arbeitsmarktbarometers um 0,5 Punkte gestiegen, sie liegt mit 106,0 Punkten weit im positiven Bereich. "Die Beschäftigungsentwicklung in Deutschland ist robust und geht auch nach der Brexit-Entscheidung weiter nach oben", so Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs "Prognosen und Strukturanalysen". Selbst einen möglichen Konjunkturdämpfer könne der Arbeitsmarkt gut überstehen. IAB-Ökonom Weber weiter: "Die Arbeitsagenturen erwarten trotz der zunehmenden Arbeitsmarkteintritte von Flüchtlingen in den nächsten drei Monaten insgesamt keine steigenden Arbeitslosenzahlen."
Basierend auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen lokalen Arbeitsagenturen ist das IAB-Arbeitsbarometer ein Frühindikator. Komponente A prognostiziert die Entwicklung der saisonbedingten Arbeitslosenzahlen für die nächsten drei Monate und Komponente B dient der Vorhersage der Beschäftigungsentwicklung. Der Gesamtwert des IAB-Arbeitsmarktbaroemeters wird aus dem Mittelwert der Komponenten "Arbeitslosigkeit" und "Beschäftigung" gebildet - die Skala reicht dabei von 90 (sehr schlechte Entwicklung) bis 110 (sehr gute Entwicklung).

 

Quelle: ig-Zeitarbeit.de

21.07.2016

Zeitarbeit: Positive Entwicklung setzt sich fort

951.000 Arbeitnehmer beschäftigte die Zeitarbeitsbranche im Dezember 2015 - im langfristigen Vergleich zeigt sich, dass die Anzahl der Beschäftigten mit hoher Dynamik gewachsen ist. Die Arbeitskräftenachfrage sei ebefalls nach wie vor hoch, was für eine insgesamt positive Entwicklung des Arbeitsmarktes spricht. Die Zeitarbeitsbranche sei ein Frühindikator für die Entwicklung am Arbeitsmarkt, da sie frühzeitig auf Änderungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen reagiere.
Laut Bundesagentur für Arbeit (BA) stellt Zeitarbeit eine Beschäftigungsperspektive für Arbeitslose, Berufseinsteiger oder Berufsrückkehrer dar: mit Personen, die unmittelbar zuvor nicht beschäftigt waren, wurden mehr als zwei Drittel der neu begründeten Arbeitsverhältnisse geschlossen. Und knapp 60% derer, welche aus Arbeitslosigkeit eine Beschäftigung in der Zeitarbeit aufgenommen haben, waren auch nach einem halben bzw. einem ganzen Jahr noch sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

19.07.2016

Zeitarbeit löst Bürokratieproblem

Ist Zeitarbeit ein geeignetes Instrument zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt? Fördert Zeitarbeit die Einstiegsmöglichkeiten von Flüchtlingen? Ja, sagen 25,7% der vom IW Köln befragten großen Unternehmen, weitere 42,8% antworteten mit: "eher ja".
Etwas vorsichtiger äußerten sich kleine Unternehmen mit bis zu 49 Mitarbeitern: 12,3% stimmten den Integrationschancen von Zeitarbeit voll zu und 32,4% bedingt.
Problematisch empfinden viele Unternehmen den bürokratischen Aufwand bei der Einstellung von Flüchtlingen (67,9% der Großunternehmen und 54,7% der Kleinunternehmen sahen die Bürokratie als Hindernis).
Die Zeitarbeit löst dieses Bürokratieproblem für Kundenunternehmen. Das Zeitarbeitsunternehmen stellt die Flüchtlinge an und kümmert sich um alle Rahmenbedingungen, beispielweise die Überprüfung der Arbeitserlaubnis. Das Kundenunternehmen zahlt lediglich die von der Zeitarbeit geleisteten Arbeitsstunden und hat mit den formalen Anforderungen keine Berührungspunkte. Dadurch baut Zeitarbeit die Scheu vor der Beschäftigung von Flüchtlingen im eigenen Betrieb bei vielen Unternehmen ab.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

14.07.2016

Online Stellenbörsen werden wichtiger

Rekrutierung von Mitarbeitern ist ein zentrales Thema für Firmen, wie auch für Bewerber. Dabei gehen die Trends ganz klar mit der Zeit und Online-Jobbörsen werden zunehmend wichtiger. So geht es aus der Lünendonk-Studie 2016 hervor. Der am häufigsten gewählte Rekrutierunskanal bleibt nach wie vor mit 24,6% das Arbeitsamt, aber Anzeigen in Online-Jobbörsen stiegen in ihrem Anteil der Personalsuchprozesse in den vergangenen Jahren von 21,2% auf Ganze 22,4%.
Immer weniger gefragt sind hingegen regionale Tageszeitungen, ihr Anteil halbierte sich von 8,1% auf 4,3%. Neben der eigenen Website (13,3 Prozent) spielen auch Empfehlungen von Mitarbeitern (11,7 Prozent) eine wichtige Rolle.
Rekrutiert wird dabei deutlich häufiger aus einer Festanstellung heraus, unterdurchschnittlich wenige Langzeitarbeitslose werden neu beschäftigt.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

12.07.2016

Personalentwicklung fördert Mitarbeiterbindung

Die iGZ-Projektgruppe "Prozess der Personalentwicklung in der Zeitarbeit" (ProPeZ) und die Wissenschaft sind sich einig: Personalentwicklung fördert die Mitarbeiterzufriedenheit und -verbundenheit mit dem Arbeitgeber. Gibt es in Betrieben mitarbeiterorientierte Maßnahmen, wie Angebote zum Gesundheitsschutz, Qualifizierungsangebote oder regelmäßige Mitarbeitergespräche, sind die Beschäftigten zufriedener, eingagierter und denken seltener über einen Arbeitgeberwechsel nach - so das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nach einer groß angelegten Studie.
So werden Maßnahmen über das gesetzlich verpflichtende Mindestmaß hinaus zum Gesundheitsschutz und zur Gesundheitsförderung angeboten - in acht von zehn Betrieben. Krankenstand im Betrieb wird analysiert - in mehr als 50% der Betriebe. Oder es gibt innerbetriebliche Angebote (eine aktive Pausengestaltung, Betriebssport oder Gesundheitstage) - in einem Drittel der Betriebe.
Schließlich stellen körperliche und psychische Belastungen am Arbeitsplatz ein Gesundheitsrisiko dar. Daher: Beschäftigte sind im Durchschnitt zufrieder in Betrieben, die das gesundheitsbewusste Verhalten ihrer Mitarbeiter fördern, die subjektiv empfundene Arbeitsqualität erhöht sich.
Dazu untersucht die iGZ-Projektgruppe ProPeZ, wie Zeitarbeitsunternehmen die Entwicklung ihrer Beschäftugten analysieren, dokumentieren und optimieren können. Unter anderem erarbeitet sie Bewertungskriterien zur Kompetenzerfassung der Zeitarbeitskräfte und Formblätter zur praktischen Umsetzung.


Quelle: ig-zeitarbeit.de

07.07.2016

Wir gratulieren Julia Dieckmann zum Abschluss ihrer Ausbildung

Wir gratulieren unserer Auszubildenden Julia Dieckmann sehr herzlich zum guten Bestehen ihrer Abschlussprüfung als Personaldienstleistungskauffrau. 

Wir sind stolz eine so tolle Personaldienstleistungskauffrau ausgebildet zu haben und wünschen ihr alles Gute und Erfolg für die Zukunft.

 

>>>  Ausbildung zum/zur Personaldienstleistungskaufmann/-frau

07.07.2016

AÜG-Reform: Herausforderungen für Gesetzgeber und Branche

Werkverträge, Equal Pay, Frauenquote, betriebliche Altersversorgung und die Migration von Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt - vielfältige Herausforderungen für  Arbeitsrechtler und Personaler in Unternehmen.

Aktuelle vielzählige kontroverse Aspekte wurde am 6. Juli in Frankfurt am Main auf der DGFP-Jahrestagung diskutiert - an der auch iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz mit Diskussionsbeiträgen teilnahm. Besonders aktuell dabei natürlich die Frage der Flüchtlingsintegration in den deutschen Arbeitsmarkt und die Vorteile des neuen Integrationsgesetzes.

Aber auch hochaktuelle Themen des Arbeitsrechts wurden fokussiert. Globalisierung, Digitalisierung, die Veränderung der Gesellschaft beeinflusst auch die Unternehmeswelt. Der Referent Prof. Dr. Björn Gaul (Fachanwalt für Arbeitsrecht) forderte für die praktikable Umsetzung in Unternehmen noch einige Klarstellungen vom Gesetzgeber bei den geplanten AÜG-Änderungen im Zeitarbeits- und Werkvertragsrecht.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

Natürlich sind wir wieder mit dabei: Beim 19. Barsbüttler Volkslauf am 19. Juni 2016

Eindrücke vom 18. Barsbütteler Volkslauf

Wir freuen uns über den 19. Barsbüttler Volkslauf. Er fand statt am 19. Juni 2016 auf und um den Sportplatz Barsbüttel. Auch in diesem Jahr haben wir dieses regionale Event tatkräftig unterstützt und waren mit zahlreichen Läufern aus unserem Team wieder mit dabei.

 

Es gab folgende Läufe:

 

400m Kinderläufe

1000m Schülerlauf

2000m Schülerlauf

5000m Schnupperlauf

5000m Walking ohne Stöcke

10000m Hauptlauf

21097m Halbmarathon

 

Es war ein tolles Sportfest. Und wir sind stets fleißig am trainieren.

 

 >>> ein paar Eindrücke vom 18. Barsbütteler Volkslauf

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