Aktuelles von Lys Personalservice und aus der Zeitarbeit (Archiv)

13.04.2017

Mehr Jugendliche entscheiden sich für ein Studium

Jedes Jahr beginnen rund 1.000 Nachwuchskräfte eine Ausbildung zu Personaldienstleistungskaufleuten (PDK). Damit ist dieser Ausbildungsberuf der Zeitarbeitsbranche unter den Top 100 der beliebtesten Lehrgänge.

 

Engpässe auf dem Arbeitsmarkt

 

Laut Statistischem Bundesamt haben im Jahr 2016 rund 511.000 Jugendliche einen Ausbildungsvertrag unterschrieben, gut ein Prozent weniger Jugendliche als im Jahr 2015 sind in eine duale Ausbildung gestartet. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) führt diesen Rückgang der Auszubildenden laut seiner Pressemitteilung darauf zurück, dass sich immer mehr Jugendliche für ein Studium entscheiden. Dabei haben Unternehmen derzeit 660.000 offene Stellen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet - zwei Drittel davon sind für beruflich qualifizierte Fachkräfte ausgeschrieben. Der Bedarf ist also nach wie vor groß.

 

Im letzten Jahr blieben 43.500 Ausbildungsplätze unbesetzt. Schon jetzt gibt es Enpässe auf dem Arbeitsmarkt und jeder Ausbildungsplatz, der heute nicht besetzt wird, wirkt sich in Zukunft mit aus. Daher wurde vor gut zwei Jahren von der Bundesregierung die Allianz für Aus- und Weiterbildung ins Leben gerufen, um die berufliche Bildung zu stärken. Jugendliche und Unternehmen sollen zusammengebracht werden.

 

Zukunft duale Ausbildung


Die Duale Ausbildung bietet einen große Chance - gerade für die in den vergangenen Jahren mehr als eine Million nach Deutschland geflüchteten Menschen. Denn knapp ein Viertel aller Geflüchteten ist im typischen Ausbildungsalter zwischen 18 und 25 Jahren. Bisher sind erst knapp 4% aller Ausbildungsbewerber Flüchtlinge, aber mit einem starken Anstieg ist in Zukunft zu rechnen.
Alle potentiellen Auszubildenden - darunter auch leistungsschwache Schüler, Jugendliche mit Behinderung oder auch Studienabbrecher - benötigen aber ebenso wie Unternehmen vor der Ausbildung mehr Informationen und Unterstützung, etwa durch die Angebote der Bundesagentur für Arbeit.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

04.04.2017

Weiter Aufwind für Zeitarbeitsbranche

Laut Bundesagentur für Arbeit (BA) stieg in der Zeitarbeitsbranche im Januar die Anzahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter an. Die Zahl sei gegenüber dem Vorjahr um 41.000 Angestellte gestiegen. Die Gesamtzahl der Beschäftigten stieg damit um 5,2% von Janaur 2016 bis Januar 2017, auf insgesamt 824.600 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Zeitarbeit.

Von Februar auf März ist die Zahl der Arbeitslosen um 100.000 auf 2.662.000 gesunken. 183.000 Beschäftige waren gegenüber dem Vorjahr weniger arbeitslos gemeldet. Das Statistische Bundesamt ermittelte eine Erwerbslosenquote vün 4,3%, die Erwerbslosigkeit betrug im Februar 1,87 Millionen.

 

Zunahme von Erwerbstätigkeit

 

Im Vergleich zum Vorjahr haben Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen stark zugenommen. Laut BA beruhe der Anstieg der Erwerbstätigkeit vor allem auf dem Zuwachs sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Diese belief sich nach der Hochrechnung der BA im Januar auf 31,71 Millionen. Das sind mit 743.000 2,4% mehr als im Jahr zuvor.

 

Hohe Nachfrage

 

Die Arbeitskräftenachfrage ist nach wie vor hoch. 692.000 Arbeitsstellen waren im März bei der BA gemeldet - 57.000 mehr als im Vorjahr. Der Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften  in Deutschland, der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit, stieg im März 2017 auf 227 Punkte. Das ist ein Plus von 17 Punkten gegenüber dem Vohrjahr.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

23.03.2017

Aufräumen mit Vorurteilen: Zeitarbeitnehmer sind fast so zufrieden wie Festangestellte

Die Orizon-Arbeitsmarktstudie 2016 wurde von dem unabhängigen Marktforschungs- und Analyseunternehmen Lünendonk mit 2.000 Befragten durchgeführt und beleuchtet auch die Situation der Zeitarbeitnehmer.
Hartnäckig halten sich Vorbehalte und Vorurteile gegenüber der Zeitarbeit,2016 nahmen sie sogar etwas zu. So geben 30% der Befragten, die noch nie in der Zeitarbeitsbranche beschäftigt waren, an, dass Zeitarbeit für sie grundsätzlich keine Option ist.

Betrachtet man die Aussagen der Zeitarbeitserfahrenen, so zeigt sich ein anderes Bild: knapp drei Viertel der befragten Zeitarbeitnehmer schätzen sich so ein, dass sie die gleichen fachlichen und sozialen Kompetenzen besitzen, wie die internen Kollegen. Gut in Betrieb und Belegschaft integriert  fühlen sich mehr als 70%. Knapp 80% gaben an sich nicht durch interne Kollegen diskriminiert zu fühlen.
Nach wie vor existieren aber noch Vorbehalte der Stammbelegschaft, die nur durch konsequente Auflärung beseitigt werden können.

Denn die deutliche Mehrheit der branchenweit befragen Zeitarbeitnehmer - ob befristet, unbefristet oder in Teilzeit bei einem Personaldienstleister angestellt - ist mit dem gegenwärtigen Job zufrieden. Dazu trägt die persönliche Betreuung durch den Personalberater bei.

 

Quelle: www.presseportal.de (Original-Content von: Orizon GmbH, übermittelt durch news aktuell)

16.03.2017

IAB-Studie: Erfahrungen mit älteren Mitarbeitern

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat Betriebe, die Personen ab 50 Jahren neu eingestellt haben, zu ihren Erfahrungen bei diesen Neueinstellungen befragt.

 

Überwiegend positive Erfahrungen

 

Betriebe berichteten grundsätzlich von überwiegend positiven Erfahrungen mit älteren neu eingestellten Arbeitnehmern, so beschreiben es die IAB-Forscher in der Studie. So gaben 97% der befragten Betriebe an, die neuen Mitarbeiter seien motiviert gewesen. 93% gaben weiter an, die Älteren seien an einer längerfristigen beschäftigung interessiert gewesen, 90% erlebten sie als sorgfältig und gut in das Team integriert und 86% der befragten Betriebe stimmten zu, dass die neueingestellten älteren Mitarbeiter ihre Erfahrungen gut einbringen konnten. Lediglich bei 14% der neu eingestellten älteren wurden häufigere Fehlzeiten registriert, bei 12% längere Fehlzeiten.

 

Steigende Beschäftigungsquoten bei Personen ab 50 Jahren

 

Betrug die Quote der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Altersgruppe 50 bis 64 Jahren im Jahr 2000 nur 32%, liegt sie nun bei rund 55%. Trotz der stark gestiegenen Erwerbspartizipation Älterer am Arbeitsmarkt, haben ältere Arbeitnehmer der Studie zufolge auch heute noch vielfach Schwierigkeiten wieder in den Arbeitsmarkt einzusteigen. Die höhere Beschäftigungsquote von Personen ab 50 Jahren würde daher eher aus dem längeren Verbleib älterer Beschäftigter im Betrieb resultieren als durch häufigere Neueinstellungen.
Laut der Studie erhielten im Jahr 2014 mehr als ein Viertel aller Betriebe Bewerbungen von Personen ab 50 Jahren. Mehr als die Hälfte der Betriebe, die solche Bewerbungen erhielten, stellten auch mindestens einen Bewerber ab 50 ein.

 

Maßnahmen zur Erhöhung von Beschäftigungschancen

 

35% der Betriebe nannten auf die Frage, welche Maßnahmen geeignet wären die Beschäftigungschancen von Personen ab 50 zu erhöhen, Lohnkostenzuschüsse bei der Einstellung, 34% staatlich geförderte Weiterbildung und 32% flexiblem Renteneintritt wie geförderte Altersteilzeit oder staatlich geförderte Teilrente.

 

Die IAB-Studie beruht auf der IAB-Stellenerhebung, einer repräsentativen Betriebsbefragung. Im Jahr 2014 nahmen rund 15.000 Betrieben teil, im Jahr 2015 rund 13.000 Betriebe.

 

Quelle: iab.de

28.02.2017

Rekordüberschuss dank starkem Wirtschaftswachstum

Der deutsche Staat verzeichnete laut statistischem Bundesamt einen Rekordüberschuss von 23,7 Milliarden Euro im Jahr 2016. Das ist mit Abstand die höchste Summe seit der Wiedervereinigung Deutschlands. Zu verdanken ist dieses Plus dem starken Wirtschaftswachstum und der geringen Arbeitslosenquote. 2016 erzielten Länder, Gemeinden und Sozialkassen besonders hohe Einnahmen.

 

Mehr Einnahmen als Ausgaben

 

Mit 0,8 % Plus übertraf die Wirtschaftsleistung die Erwartungen von 0,6%. Allem voran waren die Sozialversicherungen mit einem Überschuss von 8,2 Milliarden Euro 2016. Der Bund erzielte einen Überschuss von 7,7 Milliarden Euro und hatte, wie auch die Länder und Gemeinden, mehr Einnahmen als Ausgaben.

 

Aufschwung der Konjunktur

 

Zum Ende des letzten Jahres gewann die Konjunktur an Schwung. Ein anhaltender Aufschwung der Konjunktur wird dür das erste Quartal dieses Jahres erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt stieg um 1,9%. Die Konsumfreude der Verbraucher, Bauboom und Staatsausgaben, etwa für die Versorgung von Flüchtlingen, generierten das Plus.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

07.02.2017

Ausstieg aus Hartz IV mit Zeitarbeit

Bei der Einführung von Hartz IV im Jannuar 2005 beendeten 1,5 der 6,2 Millionen Leistungsbezieher den Bezug innerhalb eines Jahres. Vier Millionen ist dies innerhalb von fünf Jahren gelungen. Von Janauar 2005 bis Dezember 2014 befand sich eine Million Leistungsbezieher durchgehend in der Grundsicherung. Die Hälfte der neu hinzukommenenden Hartz-IV-Empfänger beendet den Leistungsbezug innerhalb eines Jahres. Langer Leistungsbezug ist aber nicht automatisch gleichzusetzen mit langer Arbeitslosigkeit. Aus einer Studie des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geht hervor, dass rund 30 % der erwerbsfähigen Leistungsbezieher auch erwerbstätig sind.

 

Chance Zeitarbeit


Zwei Drittel der Zeitarbeitnehmer kommen aus der Beschäftigungslosigkeit, etwa 16 Prozent davon aus der Langzeitarbeitslosigkeit. Die Zeitarbeit ist ein wichtiger Faktor: hier erwartet Erwerbstätige ein höheres Entgelt als der gesetzliche Mindestlohn, bereits in der untersten Entgeltgruppe. Nahezu 100 Prozent der Zeitarbeitnehmerschaft wird nach Tarif entlohnt, dazu kommen zahlreiche Vergütungen.

 

Typische Werdegänge


Arbeitsmartforscher skizzieren anhand einer Stichprobe von mehr als 20.000 Hartz-IV-Empfängern, die erstmals im Jahr 2007 Hartz IV beantragten, verschiedene typische Werdegänge in der Grunsicherung: Fast ein Drittel wird mit realtiv wenig Kontakt zum Arbeitsmarkt zu Langzeitleistungsbeziehern. Vergleichsweise schnell und dauerhaft den Leistungsbezug mit einer bedarfsdeckenden Beschäftigung verlassen kann ein gutes Viertel.
Ein knappes Zehntel benötigt aufstockendes Arbeitslosengeld II um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, trotz guter Integration in den Arbeitsmarkt. Ein weiteres knappes Zehntel gelingt nach längerer Zeit der Ausstieg aus dem Leistungsbezug, dank einer bedarfdeckenden Beschäftigung. Ein weiteres Zehntel schafft den Ausstieg nach einer betrieblichen Ausbildung. Die übrigen zwei Zehntel verlassen den Leistungsbezug wegen eines Studienbeginns, Selbstständigkeit, Renteneintritt oder anderen Gründen.

 

Erwerbserfahrung kommt weiter


Schneller und nachhaltig in den Arbeitsmarkt intergriert konnten vor allem höher Qualifizierte, jüngere und Personen mit mehr Erwerbserfahrung in der Vergangenheit werden. Ein höheres Risiko länger im Hartz-IV-Bezug zu verbleiben hat, wer in der Vergangenheit bereits häufiger mit Arbeitslosigkeit konfrontiert war. Der Erwerb eines beruflichen Ausbilsungsabschlusses führt bei jüngeren Leistungsbeziehern oft mittelfristig zum Verlassen des Leistungsbezugs. Längerfristig auf Hartz IV angewiesen bleibt unter den Jüngeren häufig, wer keinen Bildungsabschluss erlangt hat.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

03.01.2017

Zeitarbeit gut für Quereinsteiger

Einblicke in die Zeitarbeitsbranche gibt Ralf Lemle, iGZ-Landesbeauftragter für Nordrhein-Westfalen, in seinem Podcast für Jobsuchende. „Am liebsten ist es mir eigentlich, wenn ein Bewerber direkt mit seinen Unterlagen zu uns ins Büro kommt“, verrät er. Denn im persönlichen Gespräch könne man nicht nur viele Fragen zum Arbeitsverhältnis direkt klären, sondern sich auch ein persönliches Bild von dem Bewerber machen. Die Qualifikationen könne er aus dem Lebenslauf entnehmen – „aber gerade im Helferbereich kommt es oft primär auf die Persönlichkeit an“, so Lemle.

 

Was ist dem Bewerber wichtig?

 

Wie weit darf der Weg zur Arbeitsstelle sein? Kommen Nachtschichten in Frage? Lemle versucht im Gespräch mit dem Bewerber herauszufinden, was diesem wichtig ist. Aus seiner 15-jährigen Erfahrung als Geschäftsführer weiß er: „Das Modell funktioniert nur, wenn die richtige Zeitarbeitskraft am richtigen Arbeitsplatz landet, Sonst sind am Schluss alle unzufrieden – der Mitarbeiter, der Kunde und ich selbst.“

 

In der Breite die passende Stelle finden

 

Den großen Vorteil der Zeitarbeit sieht Lemle in der Breite. Dort, wo die Personalabteilung eines Kundenunternehmens immer nur einen Platz im eigenen Team zu vergeben hat und nach einem passenden Bewerber für genau dieses Team schaut, arbeitet Lemle mit vielen Kunden, verschiedenene Arbeitsplätzen und Anforderungen.„Wenn der Bewerber nicht zu der einen Stelle passt, dann vielleicht zu einer anderen“, erklärt Lemle, „Ich mache ja den ganzen Tag nichts anderes als Arbeitsplätze zu besetzen.“

 

Wünschen Sie sich was!

 

Lemle sage den Bewerbern manchmal: „Wünschen Sie sich erstmal was! Und dann gucke ich, was ich erfüllen kann.“ Die meisten Einsätze seiner Mitarbeiter würden mehrere Monate dauern, aber wer möchte, könne häufiger die Stelle wechseln, um verschiedene Arbeitsplätze kennenzulernen. Zeitarbeit sei seiner Meinung nach auch für Quereinsteiger eine gute Möglichkeit wieder Fuß zu fassen.

 

Quelle: ig-zeitarbeit.de

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